Bronze zum Abschluss einer gelungenen Saison

Am vergangenen Wochenende fanden in Kirchberg (BE) die Finalspiele der NLA Faustballerinnen und Faustballern statt. Nach einer erfolgreichen Qualifikation auf Rang 2 konnten auch die Kreuzlingerinnen vor vollen Rängen um den Schweizermeistertitel mitspielen.


Bei der 7. Finalteilnahme sollte nun der erstmalige Finaleinzug realisiert werden. Einmal mehr trafen die Ostschweizerinnen dabei im Halbfinale auf die Routiniers aus Jona, welche das Qualifikationsduell im Dezember noch mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Die Ausgangslage schien also Spannung zu versprechen. Das Spiel verlief dann aber, zum Leidwesen der Kreuzlingerinnen, alles andere als ausgeglichen. Von Beginn weg musste man sich das Spiel von Jona aufsetzen lassen, wobei man selbst nie richtig in Fahrt kam. Gleich mit 0:3 ging das Halbfinalspiel an die St.Gallerinnen, wodurch die Titelträume schon früh begraben werden mussten. Statt um Gold wurde also am Sonntag um Bronze gespielt.


Im Bronzespiel kam es dann einmal mehr zum Kräftemessen mit Neuendorf, welche ihre Halbfinalpartie gegen den späteren Schweizermeister aus Diepoldsau ebenfalls mit 3:0 verlor. Die Neuendörferinnen hatten das letzte Bronzespiel im September knapp mit 3:2 für sich entscheiden können und auch diesmal waren es die Solothurnerinnen, die den besseren Start erwischten und mit 8:11 den ersten Satz für sich entscheiden konnten. Das Spiel war geprägt von Auf und Abs auf beiden Seiten sowie mehreren Führungswechseln innerhalb eines Satzes. Nach mehreren Anlaufmöglichkeiten waren es schlussendlich die Ostschweizerinnen, die den 2. Satz mit 15:14 für sich entscheiden konnten. Im dritten Satz schien dann alles für die Damen vom Bodensee zu sprechen. Nach einem fulminanten Start und einer 4:0 Führung waren es aber die Neuendörferinnen, die wiederum auftrumpften und mit 4:6 in Führung gingen. Das zwischenzeitliche Tief konnte dabei nicht mehr überwunden werden und so musste der 3. Satz mit 6:11 an die Solothurnerinnen abgegeben werden. Mit dem Rücken zur Wand waren die Kreuzlingerinnen nun gezwungen, positionelle Wechsel vorzunehmen. Die Einwechslung von Arina Meister brachte dann tatsächlich neuen Schwung in die Mannschaft. Die Kreuzlingerinnen kämpften sich ins Spiel zurück und konnten nach fast zwei Stunden Spielzeit den ersten Matchball zum 3:2-Sieg verwerten.